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Bahnhof Küstrin-Kietz

1857 wird Küstrin an die preußische Ostbahn angeschlossen und entwickelt sich zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Bis 1880 wird der Bahnhof ausschließlich für den Güterverkehr genutzt. Um 1940 passieren täglich 240 Züge das Bahnhofsgelände. Im Bahnhofsgebäude stehen bahneigene Wohnungen für das Personal zur Verfügung, die mit den Bahnhof am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört werden.

 

Die Rote Armee nimmt nach 1945 den Eisenbahnverkehr schnell wieder auf, um die Versorgung der Soldaten sichern. Mit der Festlegung der Oder-Neiße-Grenze wird Küstrin geteilt.

 

1949/1950 wird auf den Grundmauern ein neues Bahnhofsgebäude errichtet. Anfang der 1950er Jahre erlangt der Grenzbahnhof insbesondere durch den Güterverkehr zwischen der DDR und der Sowjetunion große Bedeutung. Die Reisezüge enden in Kietz. Nach 1989 geht der Güterverkehr auf dieser Strecke zurück. Reisezüge nehmen schließlich ab 1992 ihre Fahrt über die Oder wieder auf. 2006 wird der Bahnhof Küstrin-Kietz modernisiert und von einem elektronischen Stellwerk gesteuert.