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Pflegeassistenz "Maria"

Polnische Pflegekräfte freundlich und zuverlässig. Im Einsatz bei Ihnen zu Hause.

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Polnische Pflegekräfte von Pflegeassistenz "Maria"
Sie haben sich entschlossen, für sich bzw. Ihren pflegebedürftigen Familienangehörigen, eine polnische Pflegekraft bzw. Haushaltshilfe zur Entlastung und Betreuung für die häusliche Pflege zu beschäftigen? Gerne helfen wir Ihnen in dieser schwierigen Situation weiter.  Wir beschäftigen bundesweit polnische Pflegekräfte und Haushaltshilfen (keine Vermittlung). Unser Personal verfügt über einen deutschen Arbeitsvertrag und ist in Deutschland kranken- und sozialversichert.

 

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Aktuelle Meldungen

Ticker: Gewaltschutz für Frauen durch Istanbul-Konvention verbessert

(01.02.2018)

Der Gewaltschutz für Frauen wurde durch die Istanbul-Konvention verbessert.

 

Die Istanbul-Konvention will die häusliche Gewalt gegen Frauen bekämpfen. Das Übereinkommen wurde am 12. Oktober 2017 durch die Bundesregierung ratifiziert.

 

Am 1. Februar tritt die sogenannte Istanbul-Konvention, das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, in Kraft. Zum Schutz der Opfer und zur Bestrafung der Täter enthält das Übereinkommen umfassende Verpflichtungen. Bisher haben 25 der insgesamt 47 Mitgliedstaaten des Europarats die Konvention ratifiziert. Damit zielt die Konvention auf die Stärkung der Gleichstellung von Frau und Mann und des Rechts von Frauen auf ein gewaltfreies Leben ab. Bürgerinnen und Bürger Hilfetelefon: können etwaige Klagen vor deutschen Gerichten direkt auf die Bestimmungen der Konvention stützen.

 

Das Bundesministeriun für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ein kostenfreies Hilfetelefon eingerichtet, an das sich Betroffene wenden können. Das Telefon ist rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr besetzt. Auf Wunsch werden alle Anzeigen anonym behandelt. Telefon: 0 8000 116 016 

[Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt und erläuternder Bericht]

[Präambel]

Politik: Brandenburger Landtag debattiert über die Pflege

(01.02.2018)
Der Brandenburger Landtag debattiert heute in einer Aktuellen Stunde über die Pflege

 

Wie die dpa meldet, debattiert der Brandenburger Landtag heute in einer Aktuellen Stunde über die Pflege.  Auf Antrag der SPD geht es vor allem um eine faire Kostenverteilung in der Pflege. Die stetig steigenden Kosten in der Pflege dürften nicht allein zu Lasten der Betroffenen und deren Angehörigen gehen, so heißt es in dem entsprechenden Antrag.

 

Wie bereits gestern bekannt wurde, haben die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD wesentliche Verbesserungen beschlossen. So sollen in einem Sofortprogramm 8000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

[Sofortprogramm für 8000 neue Arbeitsplätze in der Pflege]

Politik: Einigung in der Pflegebranche - 8000 zusätzliche Pflegekräfte

(31.01.2018)

Union und SPD haben das Kapitel Pflege bei den Koalitionsverhandlungen beendet. Zu den wesentlichen Eckpunkten:

 

  • flächendeckende Tarifverträge in der Pflegebranche
  • bessere Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege
  • Sofortprogramm für 8000 zusätzliche Pflegekräfte
  • Erleichterungen bei der Beantragung von Leistungen

 

Bundesweit sollen 8000 zusätzliche Pflegekräfte eingestellt werden, so sieht es das zwischen der Union und der SPD ausgehandelte Papier aus. Die  rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat im Anschluss an die Verhandlungen der entsprechenden Arbeitsgruppe mitgeteilt, dass es durch gesetzliche Änderungen künftig schneller möglich sein soll, einen Tarifvertrag für allgemein verbindlich zu erklären.

 

Von "großen Gemeinsamkeiten" zwischen der Union und SPD sprach der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Eine Angleichung des Mindestlohns zwischen West- und Ostdeutschland, die Modernisierung der Ausbildung und Erleichterungen bei der Beantragung von Leistungen sind eingeschlossen, so auch ein etwa notwendiger "präventiver Hausbesuch". Hiervon sollen ältere Menschen profitieren, die noch nicht pflegebedürftig sind.

Foto zur Meldung: Politik: Einigung in der Pflegebranche - 8000 zusätzliche Pflegekräfte
Foto: 8000 zusätzliche Pflegekräfte und präventiver Hausbesuch

Politik: Pfleger bringt Lindner in Bedrängnis

(21.12.2017)
Pfleger Alexander Jorde konfrontierte FDP-Chef Christian Lindner mit Fragen zum Pflegenotstand in Deutschland.

 

 

Im großen ZDF-Jahresrückblick "Menschen 2017" präsentierte Markus Lanz außergewöhnliche Momente bekannter und unbekannter Helden und zeigte die emotionalsten Höhepunkte des Jahres.

 

Moderator Markus Lanz begrüßte auch den FDP-Vorsitzender Christian Lindner. Konfrontiert wurde der Politiker mit dem Pflegeauszubildenden Alexander Jorde der während einer Wahlkampf-Sendung, mit seinen Fragen zum Pflegenotstand, schon Kanzlerin Angela Merkel in Bedrängnis brachte.

[Wahlkampfarena mit Angela Merkel]

Politik: Dilek Kolat fordert „Pakt für die Pflege“

(12.12.2017)
Wie der Berliner Abendschau am Montag berichtete, will die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat einen "Pakt für die Pflege" schmieden. Hintergrund ist, dass man als Mitarbeiter in der Pflege in Berlin im Schnitt nur halb so viel wie etwa im Metallgewerbe verdient. Eine Studie hat dafür nun einen gewichtigen Grund ausgemacht.

 

Der Berliner Senat will einen Flächentarifvertrag in der Altenpflege einführen. Dazu hat die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) am Montag in Berlin Arbeitgeber, Arbeitnehmer und andere Akteure der Branche zu einem "Pakt für Pflege" aufgerufen. Die Behebung des Pflegenotstandes ist das Ziel.

 

Bereits im November hat es dazu mit allen Beteiligten ein Gespräch gegeben. „Auch die Arbeitgeber spürten mittlerweile die Missstände in der Branche“, so Kolat. Um den Angestellten der Branche eine bessere Verhandlungsposition zu verschaffen, soll eine unabhängige Stelle den ortsüblichen Durchschnittsverdienst ermitteln und veröffentlichen.

 

Eine bessere Entlohnung der Pflegekräfte und eine höhere Personalausstattung sei nötig, um den Pflegenotstand zu beheben. Im Durchschnitt 2.400 Euro brutto verdient in Berlin eine Fachkraft in der Altenpflege. Im Metallgewerbe hingegen verdienen die Beschäftigten fast doppelt so viel und liegt bei 4.300 Euro brutto. Fast zwei Drittel aller Pfleger arbeiten in Teilzeit und 85 Prozent aller Beschäftigten sind Frauen.

 

2030 brauchen 170.000 Menschen Pflege

 

Laut Kolat werden 2030 in Berlin rund 8.000 zusätzliche Fachkräfte benötigt. In der Hauptstadt sind derzeit rund 116.500 Menschen pflegebedürftig. Den Angaben zufolge wird ihre Zahl bis 2030 auf etwa 170.000 ansteigen. Mehr als 8.000 zusätzliche Fachkräfte werden dann in Berlin benötigt. (AK)

 

Foto zur Meldung: Politik: Dilek Kolat fordert „Pakt für die Pflege“
Foto: Dilek Kolat Berliner Gesundheitssenatorin, Foto: (SPD)

Gesetzliche Krankenversicherung hat Finanzreserven von 18,6 Milliarden Euro

(07.12.2017)
Die Finanzergebnisse der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind da und es gibt gute Nachrichten für die Versicherten: Die Zahlen zeigen, dass die gesetzlichen Verbesserungen, etwa in der Gesundheitsförderung oder der Hospiz- und Palliativversorgung, bei den Versicherten ankommen. Gleichzeitig haben die Krankenkassen mit Finanzreserven von 18,6 Milliarden Euro gute Spielräume, ihren Versicherten auch im kommenden Jahr hochwertige Leistungen bei attraktiven Beiträgen zu bieten. Es liegt nun in der Hand der einzelnen Krankenkassen, diese Spielräume im Sinne ihrer Versicherten auszuschöpfen.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. bis 3. Quartal des Jahres 2017 einen Überschuss von rund 2,52 Milliarden Euro erzielt. Die Überschussentwicklung hat sich damit im Vergleich zum 1. Halbjahr (1,41 Milliarden Euro) weiter beschleunigt. Damit steigen die Finanzreserven der Krankenkassen bis Ende September 2017 auf rund 18,6 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Finanzreserve sämtlicher Krankenkassen beträgt knapp eine Monatsausgabe und liegt damit fast viermal so hoch wie die gesetzlich vorgesehene Mindestreserve.

 

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Es ist gut, dass unsere Verbesserungen, etwa in der Prävention oder der Hospiz- und Palliativversorgung, bei den Versicherten ankommen. Gleichzeitig zeigen die weiter steigenden Finanzreserven der gesetzlichen Krankenversicherung, dass es richtig war, den Experten im Schätzerkreis zu folgen und den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz abzusenken. Denn mit Finanzreserven von 18,6 Milliarden Euro haben viele Krankenkassen gute Spielräume für hochwertige Leistungen bei attraktiven Beiträgen. Es liegt nun in der Hand der einzelnen Krankenkassen, diese Spielräume im Sinne ihrer Versicherten auszuschöpfen."

 

Einnahmen in Höhe von rund 174,7 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 172,2 Milliarden Euro gegenüber. Damit sind die Einnahmen der Krankenkassen um 4,2 Prozent und die Ausgaben insgesamt um 3,7 Prozent gestiegen. 2016 hatten die Krankenkassen im 1. bis 3. Quartal einen Überschuss von rund 1,55 Milliarden Euro und im Gesamtjahr von 1,62 Milliarden Euro ausgewiesen.

Foto zur Meldung: Gesetzliche Krankenversicherung hat Finanzreserven von 18,6 Milliarden Euro
Foto: Finanzüberschüsse der gesetzlichen Kassen

Pflege: Ministerin für Beschäftigungsverbot von Straftätern

(05.12.2017)
Mainz: Ein erweitertes Führungszeugnis sollen Bewerber vorlegen, die in der Pflege arbeiten möchten. Das forderte die Rheinland-Pfälzische Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler (SPD). "Wer wegen bestimmter Straftaten vorbestraft sei, soll ein Beschäftigungsverbot erhalten", so die Ministerin. Bei der Arbeits- und Sozialminsterkonferenz habe sie einen entsprechenden Vorschlag eingereicht.

 

Bätzing-Lichtenthäler ergänzte, dass ein solches Führungszeugnis bei Personen die mit Behinderten arbeiten bereits Pflicht sei. "Jetzt gilt es, diesen Ansatz auf die Pflege zu übertragen, denn auch pflegebedürftige Menschen haben aufgrund ihrer eingeschränkten Selbstständigkeit und ihrer Abhängigkeit von Unterstützung durch andere ein ausgeprägtes Schutzbedürfnis."

 

Welche Straftaten für die Pflege in Frage kommen, die zu einem Beschäftigungsverbot führen könnten, will die Sozialministerin prüfen lassen. Dabei denkt sie an Pflegepersonal, die sich wegen der Mißhandlung von Schutzbefohlenen strafbar gemacht haben. (AK)

 

Foto: Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz © MSAGD, Martina Pipprich

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Foto: Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz © MSAGD, Martina Pipprich

Pflegeroboter: Deutsche sind offen für technische Unterstützung

(04.12.2017)

Foto: ©zapp2photo - stock.adobe.com

Fast 50 % der Deutschen würden dem Einsatz von Pflegerobottern zustimmen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands

 

Die größte Zustimmung (68 Prozent), bei den Befragten fand die Möglichkeit der Unterstützung beim Heben und Umlagern des pflegebedürftigen Menschen. Anders sieht es aus, wenn der technische Freund schnelle Hilfe nach Stürzen (36 Prozent) oder Hilfe bei der Medikamenteneinnahme (32 Prozent) gewährleisten soll. Nur noch 25 Prozent Zustimmung erhielten Pflegeroboter, wenn sie Hilfe beim Essen oder bei alltäglichen Pflegeaufgaben, wie Waschen, Baden oder beim Toilettengang leisten sollten. Zur Beschäftigung und als Gesprächspartner gaben 23 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahre ihre Zustimmung.

 

Die Forschungsgruppe Assistive Technologien an der Frankfurt University of Applied Sciences unter der Leitung von Professor Barbara Klein arbeitet an derartigen assistiven Systemen, die zum Beispiel auf der Basis des humanoiden Roboters "Pepper" in Pflegeheimen zum Einsatz kommen sollen.

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Foto: Foto: ©zapp2photo - stock.adobe.com

Neue Pflege-Broschüre: „Zeit im Quartier – Gemeinsam Lebensqualität vor Ort gestalten“

(26.11.2017)

Das Sozialministerium hat eine neue Broschüre mit dem Titel „Zeit im Quartier – Gemeinsam Lebensqualität vor Ort gestalten“ veröffentlicht. „Schon mit kleinen Maßnahmen können Orte so gestaltet werden, dass ältere Menschen länger in ihrem vertrautem Wohnumfeld leben können. Die neue Broschüre ist eine Einladung an alle Kommunen, Vereine, Unternehmen und interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich mit alternsgerechter Quartiersentwicklung als Antwort auf den demografischen Wandel intensiver zu beschäftigen“, erklärt Sozialministerin Diana Golze. Die Broschüre hat die „Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg“ (FAPIQ) im Rahmen der Brandenburger Pflegeoffensive verfasst. Sie kann kostenfrei beim Sozialministerium bestellt werden.

 

Die 60-seitige Broschüre skizziert zunächst die demografische Ausgangslage: Derzeit leben in Brandenburg rund 540.000 Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Laut der Bevölkerungsprognose steigt diese Zahl bis zum Jahr 2040 auf über 802.000. Damit steigt der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe von 22 Prozent auf 37 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Noch deutlicher ist der zu erwartende Anstieg bei der Anzahl der über 80-jährigen: von derzeit rund 135.000 auf über 292.000. Das würde eine Verdoppelung der „Hochaltrigen“ bedeuten.

 

Ministerin Golze: „In einer immer älter werdenden Gesellschaft wird es auch immer mehr hilfe- und pflegebedürftige Menschen geben. Wir rechnen damit, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen im Land Brandenburg bis zum Jahr 2040 um 70.000 auf über 173.000 Menschen ansteigen könnte. Darauf müssen wir uns jetzt einstellen und Strukturen schaffen, die diesen Anstieg bremsen oder sogar verhindern. Mit der Brandenburger Pflegeoffensive haben wir früh begonnen, wichtige Maßnahmen anzustoßen. Aber auch die Kommunen sind gefordert, Wohnquartiere und Stadtteile auf die besonderen Bedürfnisse von immer mehr Seniorinnen und Senioren anzupassen. Schon kleine Projekte, die mit wenig Einsatz und Mitteln zu realisieren sind, eignen sich hierfür besonders gut. Und von alternsgerechten Quartieren profitieren am Ende alle Generationen.“

 

In der Broschüre wird der Ansatz der alternsgerechten Quartiersentwicklung verständlich erklärt und mit zahlreichen Projektbeispielen veranschaulicht. Eine Checkliste hilft Kommunen, sich einen ersten Überblick darüber zu verschaffen, wie alternsfreundlich sie sind. Welche Maßnahmen und Ziele in den einzelnen Orten von Bedeutung sind, kann äußerst verschieden sein. Das hängt in erster Linie davon ab, was die Menschen vor Ort brauchen, was ihr Bedarf ist. Zu den zentralen Themenbereichen gehören hier: Wohnen, Nachbarschaft, Versorgung, Mobilität und Beteiligung. Quartiersentwicklung nimmt all diese Bereiche in den Blick und versucht sie sinnvoll und wirksam aufeinander abzustimmen und zu vernetzen.


 

Weitere Informationen:

Text zum Link: Broschüre: Zeit im Quartier

Foto zur Meldung: Neue Pflege-Broschüre: „Zeit im Quartier – Gemeinsam Lebensqualität vor Ort gestalten“
Foto: Auschnitt vom Titelbild, Foto: Sozialministerium

Entlohnung: Gute Pflege braucht gute Kräfte

(15.11.2017)

Mit dem erhöhten Pflege-Mindestlohn wird die Bedeutung der Pflege unterstrichen. Denn um eine gute Pflege sicherzustellen, brauchen Pflegebetriebe gute Arbeitskräfte. Daher ist neben der gesellschaftlichen Anerkennung auch eine angemessene finanzielle Entlohnung wichtig, um gute Kräfte für sich zu gewinnen.

 

Die Bundesregierung weist ausdrücklich auf die Bedeutung der Entlohnung hin: Mindestlöhne seien nur eine Grenze nach unten. Wer gut ausgebildete Fachkräfte suche, müsse mehr bieten als den Mindestlohn.


 

Pflege-Mindestlohn: Ab Januar 2018 steigt der Mindestlohn auf 10,55 €

(01.11.2017)

Die Dritte Verordnung hat jetzt das Kabinett passiert und tritt ab November 2017 in Kraft: Bis 2020 sollen die Mindestlöhne für alle Pflegebetriebe und ihre Beschäftigten schrittweise ansteigen.

 

Der Pflege-Mindestlohn liegt über dem gesetzlichen Mindestlohn - vor allem Pflegehilfskräfte profitieren daher von der Erhöhung.

 

Ab 1. November 2017 gilt weiterhin der Mindestlohn von 10,20 Euro im Westen und 9,50 Euro im Osten. Eine Ausnahme bildet Berlin: Dort gilt der Mindestlohn für Pflegekräfte in Höhe von 10,20 Euro.

 

Ab 2018 ist geplant, den Pflege-Mindestlohn schrittweise weiter zu erhöhen, bis er den Betrag von 11,35 Euro (West) beziehungsweise 10,85 Euro (Ost) ab Januar 2020 erreicht. Damit steigt der Mindestlohn in der Pflege um 2,8 Prozent. Außerdem soll die bereits begonnene Angleichung der Löhne in Ost und West weitergeführt werden.

 

Die Regelung gilt auch für ausländische Pflegeunternehmen, die ihre Arbeitskräfte nach Deutschland entsenden. In Privathaushalten sollen die Pflege-Mindestlöhne jedoch nicht gelten - dort gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde.

 

Die Verordnung richtet sich nach den Empfehlungen der Pflegekommission, der Vertreter der privaten, öffentlich-rechtlichen und kirchlichen Pflegeeinrichtungen angehören.

Politik: Wahlkampfarena mit Angela Merkel

(11.09.2017)
Ein Pflege-Auszubildender beklagt die Zustände in seinem Berufsfeld: Azubi Alexander Jorde fragt Bundeskanzlerin Angela Merkel, warum die Krankenpflege hierzulande in einem so schlechten Zustand ist.

 

 

Marktcheck: 24-Stunden-Betreuung. Verlässlich? Transparent? Flexibel?

(01.07.2017)

Verträge rund um die "24-Stunden-Betreuung" durch ausländische Betreuungskräfte im Marktcheck

Inzwischen ist die "24-Stunden-Betreuung" durch ausländische Betreuungskräfte zu einer wichtigen Säule in der ambulanten Versorgung von Pflegebedürftigen geworden. Im Frühjahr 2017 wurde das häufigste, das sogenannte "Entsendemodell", welches die im Ausland angestellten Kräfte in deutsche Haushalte vermittelt, Gegenstand eines Marktchecks.

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Foto: Marktcheck hilft Verbrauchern